zu meiner Person

Achtsamkeit als Quelle von Lebenszufriedenheit

Eckdaten meines Lebens

• geboren 1972 in Nordrhein-Westfalen, verheiratet, 3 Kinder
• 1992 Abitur in Hamburg
• Freiwilliges soziales Jahr
• 1998 Abschluß der Ausbildung zur Krankenschwester
• 1998 – 2003 Beschäftigung in der ambulante Alten- und Krankenpflege,  Einzelbetreuung in der ambulanten Beatmungspflege und in der Chirurgie
• 2001 – 2005 Psychologiestudium in Bremen, Hamburg und Marburg

Schwerpunkte in Theorie und Praxis

• 2012 Pflegefachkraft Palliative Care
• 2013 Schmerzexpertin
• 2015 Koordination und Führungskompetenz nach §39a SGB V
• 2016 – 2020 Koordinatorin im ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst
• 2015 – 2016 Weiterbildung zur Ethikberaterin im Gesundheitswesen (AEM)
• 2019 Ausbildung zur MBSR Lehrerin am Institut für Achtsamkeit

Ehrenamtliches Engagement

• 2008 – 2012 Gründungsmitglied und Vorstand des NaturErleben e.V., Betrieb des Naturkindergartens Am Wendelberg in Aschaffenburg

• seit 2018 Mitgliedschaft im Ethiknetz Mainfranken e.V., ehrenamtliche Ethikberatung Stadt und Landkreis Aschaffenburg

• seit 2019 Leitung der Regionalgruppe Aschaffenburg des ADHS Deutschland e.V.

Warum ich MBSR unterrichte

Ich hatte 1991 das große Glück, in der Schule an einer AG Autogenes Training teilnehmen zu können. Das Angebot war gedacht, um den Schülerinnen und Schülern für die bevorstehende Zeit des mündlichen und schriftlichen Abiturs etwas an die Hand zu geben. Prüfungssituationen sind immer mit einem gewissen Stress verbunden und so haben wir dort Woche für Woche auf unseren Matten in der Schule gelegen und uns in der Wahrnehmung unseres Körpers geübt. Bei Autogenem Training wird dann mit Hilfe von Atmung und Sätzen/ Gedanken die Absenkung des Anspannungslevels im Körper beobachtet und trainiert – und es funktionierte!!!

Rückblickend war dies der Grundstein für meine weiteren Erfahrungen.
Die Volkshochschule hatte dann noch einen Vertiefungskurs „Autogenes Training“ im Angebot und außerdem stand dort auch noch Yoga im Kursprogramm.
So kam ich 1993 zum Yoga, welches mich seitdem begleitet.

In den Yogastunden wurde zum Schluß immer meditiert, manchmal sogar Mantren gesungen – ich habe vorher nie gesungen und war begeistert, welche Resonanz die eigene Stimme im Körper haben kann und wie schön sich ein Klanggebilde aus vielen Stimmen anhört!

Diese positiven Erfahrungen aus der Meditation in den Yogastunden hat meinen Wissensdurst beflügelt und so fand ich mich 1998 in einem Benediktinerkloster in Neresheim bei einem Benediktinermönch – Br. Jakobus Kaffanke – in einem Kurs wieder. Der Mönch hatte eine damals noch nicht so weit verbreitete Methode im Gepäck: die ZEN-Meditation.

Auch diese faszinierte mich: Ein ganz anderer Zugang zu unserer Wahrnehmung unserer Welt, konzentriert und in Stille sitzen und gehen mit dem, was gerade wahrnehmbar ist. Diese Praxis und Erfahrung begleitet mich seit diesem Zeitpunkt und wurde im weiteren Verlauf auf einige Bewährungsproben gestellt.

Gelingt es, inmitten von alltäglichem Trubel, eigenen Schicksalsschlägen und der anspruchsvollen Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden glücklich zu sein?

Das Leben ist kostbar, verletzlich und schön

Meinen ersten eigenen MBSR-Kurs habe ich 2016 besucht. Anlass war eine ernsthafte Erkrankung, die mich auf die Probe gestellt hat.
Es war schön, nach dieser Krise an all die vorangegangen Erfahrungen aus Autogenem Training, Yoga und Mediation anzuknüpfen und einen Weg für den Alltag zu finden, der meine Gesundheit unterstützt und meinem Umgang mit Stress im Alltag mit Humor durchzieht. Diesen Erfahrungsschatz bringe ich mit. Ein schönes Zitat, welches ich neulich gelesene habe, besagt: „Mir ist nichts menschliches fremd.“ Dem schließe ich mich an und heiße sie herzlich Willkommen, mit Achtsamkeit ihr Leben zu bereichern.

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